Zyklotron

    Aus WISSEN-digital.de

    (griechisch)

    1930 von E.O. Lawrence erfundenes Gerät zur Beschleunigung elektrisch geladener Elementarteilchen (Ionen): Durch ein starkes Magnetfeld in Bewegung versetzt, bewegen sie sich auf spiralförmigen Bahnen in der Mittelebene von 2 D-förmigen Elektroden (Duanten) in einer Vakuumskammer mit immer größerer Geschwindigkeit. Die Geschwindigkeitsbeschleunigung kommt durch den Ionenübertritt von einer zur anderen Elektrode zu Stande, die abwechselnd im Takt positiv-negativ bzw. negativ-positiv geladen werden. Erreicht ein Ion den Rand, wird es durch eine Ablenkelektrode abgelenkt und kann tangential austreten. Die Teilchen können mithilfe des Zyklotrons auf ca. 22 Millionen Elektronenvolt beschleunigt werden. Das Synchrotron kann die Teilchen auf ca. 1 000 Millionen Elektronenvolt beschleunigen. Das Zyklotron wird für Versuche der Kernphysik verwendet.

    Siehe auch Teilchenbeschleuniger.

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    1909 Der deutsche Physiker Karl Ferdinand Braun erhält den Nobelpreis für Physik zusammen mit dem Italiener Guglielmo Marchese Marconi. Beide Forscher haben wertvolle Erkenntnisse auf dem Gebiet der drahtlosen Telegrafie gewonnen. Der deutsche Chemiker Wilhelm Ostwald erhält den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über Katalyse, chemische Gleichgewichte und Reaktionsgeschwindigkeiten.
    1934 Von Otto Neustädter-Stürmer, Bundesminister Österreichs für soziale Verwaltung, werden die Satzungen des Gewerkschaftsbunds erlassen.
    1997 Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth muss einem Entschluss des Verwaltungsgerichts Köln zufolge von der FDP rund 10,4 Millionen DM zurückfordern. Die Partei erhielt im Jahr 1996 im Rahmen der Parteienfinanzierung 12,4 Millionen DM ausgezahlt.



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