Zwangserkrankung

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Zwangsneurose, Anankasmus;

    Form der Neurose, bei dem der Kranke den unwiderstehlichen Zwang verspürt, bestimmte Handlungen auszuführen. Meistens sollen mit diesen Zwangshandlungen unbewusst bestimmte Lebenssituationen gebannt werden. Typische Formen sind zwanghafte Verhaltensweisen wie Geiz und Pedanterie (Ordnungszwang), Zwangsvorstellungen und -gedanken (Zähl- und Denkzwänge, Wiederholung von Worten), Zwangshandlungen wie Waschzwang, Kontrollzwänge wie das wiederholte Prüfen, ob Fenster, Türen, Wasserhähne etc. geschlossen sind, und Zwangsimpulse mit negativen Wünschen, die meist nicht ausgeführt werden.

    Von einer Zwangserkrankung spricht man allerdings nur, wenn der Zwang das Leben des Menschen beherrscht, da es viele milde Formen gibt, die keinen Krankheitswert haben und als besondere Charaktereigenschaft in das Leben integriert werden können.

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