Zeitlupe

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    Ggs. zu: Zeitraffer

    Unter Zeitlupe, Zeitlupenverfahren oder Zeitdehner versteht man eine Filmaufnahme- bzw. Wiedergabetechnik, bei der entweder bereits die Aufnahmefrequenz höher als die Wiedergabefrequenz ist oder erst die Wiedergabefrequenz niedriger als die Aufnahmefrequenz ist.

    Erfolgt die Wiedergabe mit normaler Bildfrequenz, bei ursprünglich erhöhter Aufnahmefrequenz werden die Bewegungsabläufe zeitlich gedehnt, so dass sich schnell ablaufende Vorgänge besser beobachten oder überhaupt erst mit dem Auge erfassen lassen. Die Verringerung der Wiedergabefrequenz von mit normaler Bildfrequenz aufgenommenen Aufnahmen ist ebenfalls möglich, hat allerdings auf Grund der Verringerung der Frequenz Qualitätsverluste beim Betrachten der Aufnahmen zur Folge, z.B. Mängel beim kontinuierlichen Bewegungsablauf.

    Sehr hohe Aufnahmefrequenzen (z.B. mehr als 200 Bilder je Sekunde) werden als Hochfrequenzaufnahmen bezeichnet, die in der Hochfrequenzkinematographie oder der Hochgeschwindigkeitsfotografie nur mit Spezialkameras mit kontinuierlichem Filmdurchlauf und gegebenenfalls optischer Bildnachführung möglich sind. Bei Kunstlichtaufnahmen wird eine Hochfrequenzbeleuchtung erforderlich werden.

    KALENDERBLATT - 1. Dezember

    1900 Der Präsident der Burenrepublik Transvaal, Paulus Krüger, trifft in Köln ein. Er befindet sich auf Europa-Reise, um um Unterstützung im Krieg gegen England zu werben.
    1927 Der so genannte Sicherheitsausschuss des Völkerbunds tritt zum ersten Mal zusammen, um ein Abrüstungsabkommen auszuarbeiten.
    1930 Reichspräsident Hindenburg erlässt eine Notverordnung, die die Finanzwirtschaft wieder in Ordnung bringen soll.



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