Wie Digitalisierung die Arbeitswelt verändert

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    Bereits seit einigen Jahren schreitet die Digitalisierung voran, auch in der Arbeitswelt. Für Unternehmen bietet das vor allem die Chance, den technologischen Fortschritt und die Veränderung des Kauf- und Konsumverhaltens der Kunden für sich zu nutzen und dadurch individueller, schneller und flexibler auf die Kundenwünsche einzugehen.

    Alte Systeme sowie Prozesse werden zunehmend digitalisiert, analoge Formate sind bereits veraltet. Auch die Arbeitsplätze verändern sich weg vom starren Schreibtischjob hin zu mehr Flexibilität und Vernetzung. Doch nicht alle Unternehmen sind bisher auf den fahrenden Zug aufgesprungen und sträuben sich noch vor Veränderung. Dennoch wird die Digitalisierung auch in Zukunft weiter voranschreiten und die Arbeitswelt verändern, es besteht also dringender Handlungsbedarf, um im Wettbewerb weiterhin bestehen zu können.

    Chancen für Unternehmen

    Grundsätzlich setzt die digitale Revolution ein Umdenken und Anpassen der Unternehmensstrukturen voraus. Es wird die Chance geboten, völlig neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, welche schließlich mit einem Wettbewerbsvorteil einhergehen. Digitalisierung bedeutet vor allem Geschwindigkeit, denn die Einführung neuer Produkte, das Anlocken neuer Kunden oder die Steigerung der Markenbekanntheit können schließlich im Netz kostengünstiger und schneller erreicht werden. Auch die Digitalisierung im Marketing schreitet voran und ist unerlässlich, um auf die Kunden von heute reagieren und eingehen zu können.

    Vor allem können Unternehmen intern ebenfalls einige Vorteile einstreichen, denn die Koordination von Arbeitnehmern und Aufgaben funktioniert unabhängiger. Meetings lassen sich nun per Videokonferenz abhalten, Mitarbeiter sind besser zu erreichen und Prozesse verlaufen durch digitale Arbeitsplätze reibungsloser. Auch standortübergreifende oder globale Konzerne profitieren von digitalisierten Prozessen. Somit erhöht sich auch der Output bei einem deutlich geringeren Input. Vor allem spart das Zeit und Ressourcen und lässt die gesamte Unternehmensstruktur flexibler und anpassungsfähiger werden.

    Veränderung der Arbeitsplätze

    Auch die Produktions- und Arbeitsprozesse innerhalb des Unternehmens haben sich im Gegensatz zu früher stark gewandelt. Alles läuft nun digital, cloud-basiert und unabhängig. Mitarbeiter können flexibel den Ort ihrer Arbeit bestimmen und sich dank digitaler Informationstechnologien überall vernetzen. Der Zugriff von Daten ist nun auch per Smartphone im Bus oder in der Bahn möglich, Absprachen erfolgen per Chat und auch die Prozesse und Arbeitsabläufe können durch das Schaffen digitaler Arbeitsplätze beschleunigt werden.

    Durch Assistenzsysteme und einer guten Software Ergonomie wird Mitarbeitern viel Stress erspart, das Arbeiten im Home-Office ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Jedoch kann die ständige Erreichbarkeit und Vernetzung auch zu Belastungen führen, allerdings werden sich die Anforderung an die Flexibilität in den kommenden Jahren weiterhin verschärfen, und sich Mitarbeiter dem digitalen Wandel ebenfalls anpassen.

    Auswirkung auf das Berufs- und Bildungswesen

    Dadurch, dass sich neue Trends und Themen schnell verbreiten, die Technologie weiter voranschreitet und sich die Anforderungen der Kunden schnell ändern, müssen auch die Berufe und das Know-how der Mitarbeiter dem Wandel immerzu angepasst werden. Der Begriff des lebenslangen Lernens ist längst nicht mehr nur eine Floskel. Das Weiterbildungsangebot ist so flexibel wie nie zuvor, ein Online Marketing Praktikum ermöglicht digitales und ortsunabhängiges Lernen und auch Online Fortbildungen beispielsweise im IT-Bereich sind nun der neue Weg, sein Wissen aufzurüsten.

    Vor allem hat die Digitalisierung bereits zahlreiche neue Jobs hervorgebracht, die auch in Zukunft immer größere Bedeutung für Unternehmen haben werden. Online Marketing Manager, SEO Manager oder Social Media Marketing Manager sind schließlich speziell für das Online Marketing zuständig, auch die IT-Branche wird noch weiter wachsen.

    KALENDERBLATT - 25. Oktober

    1899 Uraufführung der österreichischen Operette "Wiener Blut" von Johann Strauß in Wien.
    1904 Der erste Abschnitt der Bagdad-Bahn wird dem Verkehr übergeben.
    1905 Die Personalunion Norwegens mit dem schwedischen Königshaus wird im Karlstadter Übereinkommen aufgelöst; Norwegen wird souveräner Staat.



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