Was ist der Unterschied zwischen einer Tintenpatrone und einer Tonerkartusche?

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    In einer Patrone befindet sich flüssige Tinte, in der Kartusche trockener Toner. Beide Druckmaterialien werden für den Ausdruck von Dokumenten aus einem Drucker benötigt. Welche Druckvariante die bessere ist, hängt von den Druckanforderungen der Anwender an die Qualität ab.

    Mit welchem Gerät ist Drucken günstiger?

    Tintenpatronen werden im Tintenstrahldrucker verwendet. Vor allem kleine Geräte werden von verschiedenen Herstellern kostengünstig angeboten. Tinten in unterschiedlichen Farben oder als Multiset dafür sind je nach Modell ein hoher Faktor bei den Folgekosten. Auch hinsichtlich des Stromverbrauchs muss genau zwischen den Varianten verglichen werden. Schnell und farbbrillant druckt ein Laserdrucker. Er ist mit Tonerkartuschen bestückt. Laserdrucker sind in der Anschaffung teuer, die zugehörigen Kartuschen dagegen ergiebig und preiswert. Bei den Kosten muss nach Qualität außerdem berücksichtigt werden, ob Tinte oder Toner dokumentenecht drucken. Das bedeutet, dass sie für den Ausdruck behördlicher Dokumente, Verträge und langfristig zu archivierender Unterlagen geeignet sind.

    Gute Drucker für Wenigdrucker

    Wer nur einmal pro Monat seine Kontoauszüge druckt, ist eher auf gute Druckqualität als auf hohe Druckgeschwindigkeiten angewiesen. Kleine, preisgünstige Tintenstrahldrucker schaffen außerdem Urlaubsfotos, allerdings vergleichsweise im Schneckentempo. Das reicht aber aus, um für lange Zeit farbfrische Ausdrucke zu bekommen. Damit inzwischen die Tinte nicht austrocknet, kann sie während der Druckpausen aus dem Gerät entnommen und in einem luftdichten Gefäß (mit der Öffnung nach oben) aufbewahrt werden. Generell sollte jede Druckerpatrone für alle gängigen Tintenstrahldrucker wenigstens alle paar Tage für einen Testdruck benutzt werden. Damit wird ein Austrocknen verhindert. Bei TonerPartner können die Patronen und weiteres Druckzubehör online bestellt werden.

    Wie funktioniert ein Tintenstrahldrucker?

    Tinten kommen aus einem Tintenstrahldrucker als feine Strahlen flüssiger Farbtröpfchen. Jedes Pünktchen wird nach Druckvorlage exakt positioniert. Das gewünschte Druckbild in mehreren Farben entsteht im Matrixverfahren, also ein Aufrastern in sehr engen Abständen. Für ein unterschiedlich feines Druckbild befinden sich im Druckerkopf hauchfeine Düsen, die für das menschliche Auge nicht zu sehen sind. Die kleinste mögliche Auflösung bei diesem Verfahren liegt bei 300 bis 360 dpi (dots per inch/Punkte pro Zoll). Das genügt für ansprechende Visitenkarten, textlastige Geschäftspost und informative Werbeflyer. Hochleistungsdrucker erreichen 1.200 dpi. Sie sind für brillante Fotos, Poster und Großwerbung optimal.

    Effizienz von Laser- und Tintenstrahldruckern im Vergleich

    Tintenstrahldrucker sind durchaus leistungsfähig hinsichtlich der Qualität, aber deutlich langsamer als Laserdrucker. Diese müssen für hohes Druckaufkommen schnell sein. Tintenpatronen sind weniger ergiebig als Tonerkartuschen. Dafür sind mit Patronen direkt vom Hersteller Fotodrucke bis hin zum Kunstdruck möglich. Kartuschen schaffen hunderte von Seiten ohne nötigen Wechsel, erreichen aber nicht die Brillanz eines Tintenstrahldrucks.

    Kostenfaktor Druckerpatronen

    Im Vergleich der Ergiebigkeit sind Druckerpatronen deutlich teurer als Tonerkartuschen. Doch trotzdem bleiben damit ausgedruckte Urlaubsfotos zum Einrahmen und Verschenken über Generationen ansehnlich, selbst bei schlechter Lagerung unter UV-Strahlung oder bei hoher Feuchtigkeit. Ein Satz originale Patronen vom Hersteller kann für den Tintenstrahldrucker zwischen 30 Euro für ein kleines Fünf-Farben-Multipack und 210 Euro für ein Neun-Farben-Patronen-System kosten. Eine Alternative sind kompatible Patronen. Sie werden von Drittanbietern als kompatibel und/oder unter Lizenz der Originalhersteller vergünstigt angeboten.

    Fazit

    Tintenstrahldrucker sind im Anschaffungspreis deutlich günstiger als Laserdrucker. Dagegen kosten Tintenpatronen viel mehr als Tonerkartuschen bei vergleichbarer Ergiebigkeit. Bei der Kosten-Nutzen-Frage muss auch der Stromverbrauch jedes Geräts als Kaufkriterium detailliert betrachtet werden.

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