Walrosse

    Aus WISSEN-digital.de

    (Odobenus rosmarus).

    Walrosse werden bis 4,5 Meter lang und 20 Zentner schwer. Die bis zu 75 Zentimeter langen Eckzähne des Männchens bilden gerade Hauer. Die Tiere verwenden sie zum Ausgraben von Beutetieren und als "Imponier-Organ" zum Vertreiben ihrer wenigen Feinde (z.B. Eisbären). Unter den großen, verschließbaren Nüstern sitzen auf der Oberlippe federkielstarke Borsten. Dieser als sensibles Tastorgan dienende Schnurrbart hilft dem Walross, seine winzigen Nahrungstiere aufzustöbern. Sie ernähren sich hauptsächlich von Muscheln, Krebsen und Fischen.

    Walrosse schwimmen und tauchen gut. Im Gegensatz zu Seehunden bewegen sie sich außerhalb des Wassers mit ihren Flossenarmen und Beinen watschelnd fort.

    Die Paarungszeit der Walrosse findet im Frühjahr statt und nach einem knappen Jahr Tragzeit bringt das Weibchen stets nur ein Junges zur Welt, das noch länger als ein Jahr von der Mutter gesäugt wird.

    Schon neugeborene Walrosse besitzen die charakteristischen Falten am ganzen Körper. Diese faltige Haut wird bei ausgewachsenen Bullen mehr als 2,5 Zentimeter dick. Bereits im Mittelalter wurden in Europa aus Walrossleder starke Riemen hergestellt. Da sie wegen ihrer Haut und ihrer Zähne, vor allem aber wegen des Trans, der aus ihrer Fettschicht gewonnen wird, gejagt wurden, sind sie von Ausrottung bedroht.

    Systematik

    Einzige Untergattung aus der Gattung der Walrosse (Odobenus), die zur Familie der Walrosse (Odobenidae) und damit zur Überfamilie der Ohrenrobbenartigen (Otariidae) zählt.

    Arten:

    Laptewsee-Walross (Odobenus rosmarus laptevi)

    Pazifisches Walross (Odobenus rosmarus divergens)

    Polarmeer-Walross (Odobenus rosmarus rosmarus)

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