Viktor Franz Hess

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    österreichischer Physiker; * 24. Juni 1883 in Schloss Waldstein, Steiermark, † 18. Dezember 1964 in Mount Vernon


    Hess studierte Naturwissenschaften und wurde schon in jungen Jahren zum Professor der Physik in Graz berufen. 1931 nahm er einen Ruf der Universität Innsbruck auf den Lehrstuhl für Physik an, 1938 ging er an die Fordham University nach New York. Seit 1944 war Hess amerikanischer Staatsbürger.

    1912 gelang ihm die Entdeckung der Höhenstrahlung; Hess fand in zahlreichen Ballonaufstiegen 1911 bis 1913 heraus, dass Strahlung aus dem Weltall die Luft ionisierte und dass dadurch in größeren Höhen die radioaktive Strahlung zunimmt. Heute ist bekannt, dass die von ihm entdeckte Strahlung eine Sekundärstrahlung der primären kosmischen Strahlung ist, die erst im oberen Teil der Erdatmosphäre erzeugt wird.

    1936 erhielt er den Nobelpreis für Physik.

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