Videorekorder

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    auch: Videokassettenrekorder,

    Allgemeines

    Der Videorekorder ist ein Gerät zur Aufnahme, Speicherung und Wiedergabe von bewegten Bildern und dem dazugehörigen Ton auf Magnetbändern, insbesondere auf Videokassetten. Die Aufzeichnung von Bildpunkten und Tonsignalen geschieht zeitlich aufeinander folgend. Während bei der Tonaufzeichnung die Bänder in Längsrichtung magnetisiert werden (Längsspurverfahren), magnetisiert man Videobänder wegen der großen Bandbreite des Videosignals (Frequenzumfang des Signals) eines Fernsehbildes quer (Ampex- oder Querspurverfahren) oder schräg zur Laufrichtung (Schrägspurverfahren). Es dominiert in der Videotechnik das Schrägspurverfahren. Bei Geräten für professionelle Verwendung wird auch das Längsspurverfahren angewendet.

    MAZ

    Bei den in Fernsehstudios verwendeten Geräten zur magnetischen Aufzeichnung des Fernsehbildes (MAZ - Magnetband-Fernsehaufzeichnung) werden vier auf einer Scheibe rotierende Aufzeichnungsknöpfe über das 2 Zoll breite, laufende Band bewegt. Auf diese Weise lässt sich auf einer Bandlänge von knapp 16 mm ein komplettes Fernsehbild aufzeichnen. Für die 25 Bilder je Sekunde genügen 38 cm Bandlänge. Damit wiederum ergibt sich mit 38 cm/s die gleiche Bandgeschwindigkeit wie bei der Tonaufzeichnung (Ampex-Verfahren).

    Bestandteile

    Die wesentlichen Bestandteile eines Videorekorders sind:

    • Bandtransporteinrichtung mit mechanischen Baugruppen und dem elektronisch verkoppelten rotierenden Kopfrad mit den Videomagnetköpfen, z.B. den Schrägspurköpfen bei Anwendung des Schrägspurverfahrens;*elektronisches Servosystem (Drehzahlregelungssystem zum Ausgleich von Gleichlaufschwankungen) zur Verkopplung der Antriebe einschließlich des mechanischen oder elektronischen Systems zur Einhaltung einer vorgegebenen Spurlage, welches bei Ton- und Bildwiedergabegeräten notwendig ist;*Bild-, Tonsignal- sowie Trägerfrequenzbaugruppen, die zur Signalaufzeichnung und -wiedergabe erforderlich sind.==Leistungsmerkmale==

    Im Bereich der Heimvideorekorder existieren mehrere Systeme (unterschiedliche Videobandbreiten und Aufnahmeverfahren), die untereinander nicht kompatibel sind. Der Einsatz von integrierten Schaltkreisen (integrierte Schaltungen), Mikroprozessoren und Mikrocomputern sowie der Einbau eines eigenen Fernsehempfangsteils ermöglichen die Erhöhung des Bedienkomforts und der Nutzungsmöglichkeiten von Videorekordern. Aufzeichnungen von Fernsehsendungen unabhängig vom aktuellen Programm auf dem Fernsehempfänger, zeitlich vorprogrammierte Aufnahmen, durch Programmkennungen gesteuerte Aufnahmen, Aufzeichnung von Tonsignalen in Hi-Fi-Qualität sowie Standbild-, Zeitlupen-, Zeitrafferwiedergaben, Bildsuchlauf und Rückwärtslauf sind heute mit den meisten Geräten möglich. Des Weiteren gehört eine Infrarotfernbedienung zur normalen Ausstattung eines Videorekorders.

    KALENDERBLATT - 26. Januar

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