Umzug organisieren: Private oder kommerzielle Umzugshelfer engagieren?

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    Wer den Umzug in eine andere Stadt plant, hat ordentlich zu tun. Die größte Frage lautet zumeist, wie sich der Hausrat am besten umziehen lässt – übernimmt man diese Aufgabe selbst oder holt man sich professionelle Unterstützung von Umzugshelfern? Am Ende ist dies auch eine Frage des Geldes.

    Die Sache mit dem Hausrat

    Eine Studie hat ergeben, dass ein US-Amerikaner im Durchschnitt rund 3.000 Gegenstände besitzt. In Deutschland dürfte diese Zahl nicht viel geringer liegen, weshalb es bei einem Umzug zahlreiche Dinge einzupacken und später auch wieder auszupacken gilt. Entsprechend will ein Umzug gut koordiniert sein, andernfalls erstreckt er sich über lange Zeit.

    Da überrascht es nicht, dass sich viele Menschen professionelle Unterstützung holen. Vor allem wenn ein internationaler Umzug ansteht, bleibt meist keine andere Wahl. Der Hausrat lässt sich auf diese Weise schneller und oftmals sogar günstiger bewegen, als wenn man die Aufgabe vollständig selbst übernimmt. Daher möchten wir zunächst einen Blick auf die professionelle Variante werfen, dem Einschalten eines Umzugsunternehmens.

    Unterstützung vom Umzugsunternehmen

    Wer sich von Profis helfen lässt, hat die Qual der Wahl. Die meisten Unternehmen bieten verschiedene Varianten an, die sich über ein breites Spektrum erstrecken. In der preiswerten Variante wird meist nur der eigentliche Transport angeboten. D.h. Möbel und auch der restliche Hausrat werden eingeladen, an den Zielort gefahren und dort wieder abgeladen. In diesem Fall wird der Hausrat vom Eigentümer selbst verpackt und überreicht.

    Ebenso werden Premiumpakete angeboten, die bis zum Full-Service reichen. In solch einem Fall ist es möglich, dass die gewerblichen Helfer sämtliche Aufgaben übernehmen. Sie packen den Hausrat ein, transportieren ihn an das Umzugsziel und packen ihn vor Ort sogar wieder aus. Dies kann soweit reichen, dass selbst ganze Schränke wieder eingeräumt werden. Allerdings hat diese Arbeit auch ihren Preis. Im Regelfall wird für den Transport ein Festpreis angesetzt, die restliche Arbeit wird auf Basis der notwendigen Zeit abgerechnet.

    Umzug mit privaten Umzugshelfern

    Die meisten Haushalte, die einen Umzug planen, organisieren diesen selbst und holen sich Unterstützung aus dem familiären Umfeld sowie dem Freundeskreis. Typischerweise werden große Teil des Hausrats in Eigenregie in Umzugskartons verpackt, die anschließend von den Helfern verladen und an den Zielort gefahren werden.

    Diese Vorgehensweise verspricht zwei große Vorteile. Zum einen ist es so möglich, eine erhebliche Ersparnis zu erzielen. Im Idealfall beschränken sich die Kosten auf die Ausgaben für Kraftstoff. Zum anderen ist das Vertrauen in Freunde oft größer, insbesondere was den Umgang mit sehr persönlichen Gegenständen angeht.

    Allerdings hat der Umzug mit Unterstützung privater Helfer einen Nachteil. Die meisten Freunde helfen unter der Bedingung, dass man sie bei einem späteren Umzug ebenfalls unterstützt. Entsprechend begibt man sich dadurch in eine gewisse Abhängigkeit. Hinzu kommt das Risiko der Ungewissheit: Oft ist bis zum Tag des Umzugs nicht klar, ob die freiwilligen Helfer tatsächlich erscheinen und Unterstützung leisten. Wer hingegen bezahlte Profis engagiert, hat diesbezüglich nichts zu befürchten.

    Tipps zum Umzug

    Was nun besser ist, lässt sich pauschal nicht sagen, stattdessen kommt es auf den jeweiligen Einzelfall an. Allerdings gibt es einige Tipps, von denen jeder profitieren kann.

    Tipp 1: Preise von Umzugsunternehmen vergleichen

    Umabhängig davon, ob man mit privater oder freiwilliger Unterstützung umziehen möchte, sollte man sich in jedem Fall über die Kosten informieren bzw. Angebote vergleichen. Ein Umzugspreisvergleich sorgt für Gewissheit. Schnell wird ersichtlich, welche Anbieter existieren und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

    Tipp 2: Bei privaten Umzugshelfern an den Versicherungsschutz denken

    Umzüge, die vollkommen reibungsfrei verlaufen, sind die große Ausnahme. Im Regelfall geht immer etwas kaputt. Sofern der Eigentümer selbst verantwortlich ist, ist das nicht ganz so schlimm. Sollte jedoch ein privater Umzugshelfer für den Schaden verantwortlich sein, droht womöglich Ärger. Was viele Menschen nicht wissen: In solch einem Fall zahlt die private Haftpflichtversicherung der verantwortlichen Person nicht. Bei Standardtarifen sind Schäden, die sich im Rahmen von Gefälligkeiten ereignen, ausgeklammert. Entsprechend kann es sinnvoll sein, dies im Vorfeld zu prüfen und ggf. anzupassen.

    KALENDERBLATT - 25. September

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