Tyrannosaurus

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    Tyrannosaurus

    war das größte Landraubtier aller Zeiten und lebte vor etwa 70 Millionen Jahren in der Kreidezeit. Er war zwölf Meter lang und wog etwa so viel wie ein heutiger Elefant: rund sechseinhalb Tonnen. Der Tyrannosaurus war etwa fünf Meter hoch. Der Schädel der "Tyrannenechse" war 1,2 Meter lang; seine ständig nachwachsenden Zähne hatten eine Länge von 18 Zentimetern. Tyrannosaurus besaß gewaltige Hinterläufe, mit denen er 2,5 Meter lange Schritte machen konnte. Die Abmessungen seiner Fußabdrücke waren 80 mal 80 Zentimeter. Seine Arme waren dagegen sehr kurz. Möglicherweise dienten die krallenbewehrten Stummelärmchen als Greifhaken, wenn das Raubtier seine Beute packte. Der Riesensaurier ernährte sich von pflanzenfressenden Sauriern.

    Im Jahr 2001 stellte der amerikanische Forscher Jack Horner die umstrittene These auf, der Tyrannosaurus sei gar kein Raubtier gewesen, sondern ein Aasfresser. Er begründete seine These damit, dass die für das Sehen zuständige Region im Gehirn des Sauriers wesentlich geringer entwickelt gewesen sei als die für das Riechen zuständige - was dem Verhältnis beider Regionen bei Aasgeiern entspreche. Außerdem seien die kurzen Vorderbeine für den Kampf nicht brauchbar gewesen und die Hinterbeine geeigneter für langsames Laufen über lange Strecken als für schnelle Verfolgungsjagden von Opfern.

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    1914 Der Erzherzog Franz Ferdinand, der Nachfolger des österreichischen Kaisers Franz Joseph und Oberbefehlshaber der Armee, wird vom serbischen Geheimbund "Die schwarze Hand" getötet. Dieses Ereignis wird zum Auslöser des Ersten Weltkrieges.
    1919 Die deutsche Delegation unterzeichnet den Versailler Vertrag. Da dieser Deutschland zum alleinverantwortlichen Schuldigen des Ersten Weltkrieges macht und Deutschland sehr harte Friedensbedingungen abverlangt, wird der Vertrag zum Bumerang für die Sieger: Der Vertrag ist mitverantwortlich für die Entwicklungen, die zum Zweiten Weltkrieg führen.



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