Tipps für den Kreuzfahrt-Sommer 2018

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    Kreuzfahrten zählen zu den beliebten Reisearten. Auf den Kreuzfahrt- und Schiffsreise-Messen im Januar 2018 konnten sich Verbraucher über die aktuellen Reisetrends informieren. Für wen lohnt sich die Buchung einer Kreuzfahrt und eignet sich die Reise mit einem Schiff wirklich nur für ein älteres Publikum?

    Kreuzfahrtschiffe für junge Urlauber und Familien mit Kindern

    Früher galt eine Kreuzfahrt als besonders exklusive Urlaubsart, die einem wohlbetuchten Publikum vorbehalten war. Inzwischen haben moderne Reedereien ihr Kreuzfahrtangebot an den Bedarf jüngerer Urlauber angepasst und berücksichtigen bei ihrer Routengestaltung auch Familien mit kleinen Kindern. Von Umweltschützern wird die mangelnde Nachhaltigkeit der Kreuzfahrten kritisiert. Oft entsprechen die Vorschriften auf hoher See nicht den Standards, die für den Betrieb von Verkehrsmitteln an Land zu Grunde gelegt werden. Demnach sind viele Kreuzfahrtschiffe noch nicht mit geeigneten Rußpartikelfiltern und Katalysatoren ausgerüstet und pusten ihre Abgase ungefiltert in den Himmel. Die Zahl der Urlauber, die ihre Ferien z.B. mit traumhaften Kreuzfahrten verbringen wollen, steigt dennoch kontinuierlich an. Während im Jahr 2007 insgesamt 3,73 Millionen Urlauber eine Seereise buchten, zählten europäische Reedereien im Sommer 2017 bereits 6,11 Millionen Kunden, davon circa zwei Millionen Deutsche, die an einer mehrtägigen Kreuzfahrt teilnahmen. Parallel zur hohen Nachfrage wächst auch das Angebot der Kreuzfahrt-Veranstalter.

    All-Inclusive-Angebote, Kinderfestpreise und Getränkepauschalen

    Kreuzfahrer können auf den Schiffen unter verschiedenen Optionen wählen. Ähnlich wie bei einem Hotelaufenthalt an Land gibt es an Bord All-Inclusive-Angebote, Getränkepauschalen und Kinderfestpreise. Bei manchen Kreuzfahrt-Gesellschaften reisen Kinder und Jugendliche im Alter bis 17 Jahre sogar kostenfrei. Reise-Experten zufolge sind Kreuzfahrten oft günstiger als Pauschalflugreisen. Urlaubern wird empfohlen, möglichst frühzeitig zu buchen, da die Kapazität an Bord der Schiffe begrenzt ist. Zudem gewähren viele Veranstalter bei frühzeitigen Buchungen noch Rabatte, während es bei Kreuzfahrten aufgrund der hohen Nachfrage so gut wie keine Last-Minute-Angebote gibt. Um bei einer Schiffsreise Geld zu sparen raten Reiseveranstalter zur Buchung einer Innenkabine, die meist wesentlich günstiger als eine Außenkabine ist. Allerdings ist der Wohlfühlfaktor in einer Kabine ohne Tageslicht deutlich geringer und Reisende, die zur Seekrankheit neigen, fühlen sich im Innenbereich schneller eingeengt. Wer nicht tagelang auf hoher See unterwegs sein möchte, sollte sich für eine Kreuzfahrt durch das Mittelmeer entscheiden, raten Reise-Experten. Auf den Mittelmeer-Routen ist der nächste Zielhafen meist nach wenigen Stunden erreicht. Da ein Kreuzfahrtschiff ein schwimmendes Hotel mit vielen Gästen ist, wird während der Reise auch Müll produziert.

    Umweltschützer fordern umweltfreundliche Kreuzfahrtschiffe

    Die meisten Abfallprodukte werden an Bord weiterverwertet oder beim nächsten Zwischenstopp am jeweiligen Hafen entsorgt. Sogar Lebensmittelabfälle können, nachdem diese geschreddert wurden, ins Meer geworfen werden. Diese gängige Praxis hat jedoch zahlreiche Umweltschützer alarmiert, die Schädigungen der Natur durch Abwässer und Müll im Meer befürchten. Sie fordern umweltfreundliche Kreuzfahrtschiffe, die bis zu 30 Prozent weniger Energie verbrauchen. Bei einigen Kreuzfahrt-Anbietern sind solche Schiffe bereits im Einsatz. Anhand eines Kreuzfahrt-Rankings ermitteln Verbraucherschutz-Organisationen jährlich Reedereien, die sich insbesondere für den Schutz der Umwelt und der Gesundheit engagieren. Auf den ersten Plätzen liegen derzeit vor allem deutsche Kreuzfahrt-Reedereien, die regelmäßig in die Wartung ihrer Schiffe investieren und diese mit modernsten technischen Geräten ausstatten.

    KALENDERBLATT - 26. Juni

    1945 Die Charta der Vereinten Nationen (UNO) und das Statut für einen Internationalen Gerichtshof wird verkündet.
    1948 Die Luftbrücke nach Westberlin wird eröffnet, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrungsmittel zu versorgen. Sie dauert bis zum 16. April 1949.
    1963 Der amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht Berlin und hält seine berühmt gewordene Rede, die er mit dem Satz: "Ich bin ein Berliner!" beendet.



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