Time Warner

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    seit 2003 Name für AOL Time Warner. AOL Time Warner entstand 2001 aus der Fusion des Online-Dienstes America Online Inc. und des Medienkonzerns Time Warner Inc. Time Warner ist der weltweit größte Medienkonzern; neben der Internetsparte "America Online" gehören der Fernsehsender CNN, das US-Magazin "People" u.a. zum Konzern. 2001 gründete der Konzern zusammen mit anderen Medienunternehmen die Internet-Plattform MusicNet.

    Time Warner Inc.

    Einer der größten Medien- und Unterhaltungskonzerne; entstand 1989 aus der Fusion von Time Inc. und Warner Communications (vor 1972: Warner Brothers). Time Inc. sowie Warner Brothers wurden 1922 gegründet. Sitz des Unternehmens: New York.

    Der Unterhaltungssektor umfasst den Bereich Film (Warner Bros.), ein TV-Netz und zahlreiche Magazine, Comics, Geschäfte etc. Außerdem bietet Time Warner den Internet-Service Road Runner an, der das Kabelsystem nutzt und eine 100-mal schnellere Verbindung als über die Telefonleitung herstellt. Die Musiksparte des Konzerns (Warner Music Group) wurde 2003 veräußert.

    America Online (AOL)

    Von der US-Firma America Online Inc. (gegründet 1985 in Dulles, Virginia) betriebener, weltweit größter Online-Dienst (in Europa: Tochtergesellschaft AOL Europe). Durch den Kauf Web-gestützter Gesellschaften hat AOL seinen Geschäftsbereich erweitert: 1997 erwarb AOL große Teile seines früheren Konkurrenten CompuServe, im März 1999 übernahm AOL Netscape Communications Corp.

    KALENDERBLATT - 10. Dezember

    1909 Der deutsche Physiker Karl Ferdinand Braun erhält den Nobelpreis für Physik zusammen mit dem Italiener Guglielmo Marchese Marconi. Beide Forscher haben wertvolle Erkenntnisse auf dem Gebiet der drahtlosen Telegrafie gewonnen. Der deutsche Chemiker Wilhelm Ostwald erhält den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über Katalyse, chemische Gleichgewichte und Reaktionsgeschwindigkeiten.
    1934 Von Otto Neustädter-Stürmer, Bundesminister Österreichs für soziale Verwaltung, werden die Satzungen des Gewerkschaftsbunds erlassen.
    1997 Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth muss einem Entschluss des Verwaltungsgerichts Köln zufolge von der FDP rund 10,4 Millionen DM zurückfordern. Die Partei erhielt im Jahr 1996 im Rahmen der Parteienfinanzierung 12,4 Millionen DM ausgezahlt.



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