Tiefdruckgebiet
Aus WISSEN-digital.de
auch: Luftdruckminimum, Zyklone;
in der Wetterkunde (Meteorologie) bezeichnet der Begriff eine Zone (zwischen 300 bis 3 000 km groß) mit niederem und zu den Seiten hin zunehmendem Luftdruck im Verhältnis zum Luftdruck in der Umgebung. Ein Tiefdruckgebiet ist im Gegensatz zum Hochdruckgebiet durch niedrigeren Barometerstand gekennzeichnet. Während die warme Luft auf der Vorderseite eines Tiefdruckgebietes zum Pol dringt, richtet sich die Kaltluft zum Äquator hin aus. Sie breitet sich am Boden aus und verdrängt die warme Luft in die Höhe. Nach ca. fünf Tagen löst sich das Tiefdruckgebiet auf, da es seine Energie verbraucht hat.
Ein Tiefdruckgebiet bewirkt in der Regel Bewölkung, Niederschläge und bisweilen Sturm.
Kalenderblatt - 9. Mai
| 1976 | Die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof wird in ihrer Zelle in Stuttgart-Stammheim tot aufgefunden. Meinhof beging während des Prozesses gegen sie und andere Mitglieder der Gruppe Selbstmord. Andreas Baader, der wie sie an der Gründung der Baader-Meinhof-Gruppe mitwirkte, nimmt sich im Oktober 1977 im selben Gefängnis das Leben. |
| 1993 | In Paraguay geht bei den ersten demokratischen Wahlen seit der Gründung des Staats die Colorado-Partei als Sieger hervor. Juan Carlos Wasmosy Monti wird neuer Staats- und Regierungschef. |
| 1994 | Nelson Mandela, seit 1991 Vorsitzender des ANC, wird zum ersten schwarzen Staatsoberhaupt und Regierungschef Südafrikas gewählt. Die Amtszeit des Friedensnobelpreisträgers dauert bis 1999 an. |
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