Testament (Recht)
Aus WISSEN-digital.de
(lateinisch)
(§§ 2064 ff. Bürgerliches Gesetzbuch) im Erbrecht die einseitige frei widerrufliche Willenserklärung des Erblassers (einseitige Verfügung von Todes wegen), mit der er den Erben abweichend von der gesetzlichen Erbfolge bestimmen, einen Verwandten oder Ehegatten bis auf den Pflichtteil von der gesetzlichen Erbfolge ausschließen, einen Vermögensvorteil zuwenden, Auflagen machen oder einen Testamentsvollstrecker bestimmen kann Die Freiheit des Testaments kann nur durch einen Erbvertrag, Pflichtteilsrechte oder ein gemeinschaftliches Testament beschränkt sein. Das Testament muss stets persönlich errichtet werden. Es kann durch die Niederschrift eines Notars erfolgen (öffentliches Testament, § 2232 BGB) oder handgeschrieben und durch den Erblasser unterschrieben sein (eigenhändiges Testament, § 2247 BGB). Gemeinschaftliche Testamente können nur von Ehegatten errichtet werden.
Kalenderblatt - 6. Dezember
| 1882 | Carl Millöckers Operette "Der Bettelstudent" wird in Wien uraufgeführt. |
| 1882 | Die deutsche Kolonialbewegung schafft sich mit der Gründung des "Deutschen Kolonialvereins" ein zentrales Organ. |
| 1890 | Die Oper "Die Trojaner. Erster Teil – Die Einnahme von Troja" von Hector Berlioz wird in Karlsruhe in der deutschen Fassung uraufgeführt. |
Magazin
- Pflichtteil im Erbrecht: Wer Anspruch hat und wie er berechnet wird
- Rechenzentren: Das stille Rückgrat der digitalen Wirtschaft
- Hinter den Kulissen - Wie läuft modernes Einkaufen wirklich ab?
- Baustahlmatten erklärt: Aufbau, Einsatz und Vorteile im modernen Bauwesen
- Welche Grundriss-Trends erwarten uns in 2025?
![[Hauptseite]](/extensions/SkinDarwin/wissen-digital/header.png)