Taoismus

    Aus WISSEN-digital.de

    philosophische und religiöse Lehre in China.

    Philosophischer Taoismus: von Laotse u.a. begründet, im 4. bis 3. Jh. v.Chr. entstanden, im Vordergrund steht die Spekulation über den Welturgrund (Tao).

    Religiöser Taoismus: erstrebte Lebensverlängerung und Unsterblichkeit durch Meditation, Diätetik, Gymnastik und sexuelle Praktiken; hatte bereits im 7. Jh. seinen Höhepunkt überschritten und hat mit der bis heute in China fortlebenden Religion, dem Vulgärtaoismus, nur noch wenig gemeinsam.

    Im grundlegenden Unterschied zum Konfuzianismus richtet sich der Taoismus mehr auf den einzelnen Menschen. Sein richtungweisender Vertreter Laotse, der wie Konfuzius im 6. vorchristlichen Jahrhundert wirkte, formulierte die Auffassung vom Tao als einer das Weltgeschehen lenkenden Substanz und Energie sowie die Sorge um das persönliche Heil im Gegensatz zu der Hingabe an Staat und gesellschaftlichen Pflichtenkreis. Das Jenseits wird im Taoismus in das Innere des menschliche Körpers verlegt, in dessen einzelnen Gliedern man sich unsichtbare himmlische Welten vorstellt, ein erster Schritt zu den vom Taoismus anempfohlenen, komplizierten Übungen zur Erlangung der Unsterblichkeit.

    KALENDERBLATT - 5. Dezember

    1154 Der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, Friedrich Barbarossa, verkündet seine Lehensgesetze.
    1757 In der Schlacht von Leuthen im Siebenjährigen Krieg besiegt die Armee Friedrichs des Großen die zahlenmäßig dreifach überlegenen österreichischen Truppen vollständig.
    1775 Das Sturm-und-Drang-Drama "Die Reue nach der Tat" von Heinrich Leopold Wagner wird in Hamburg uraufgeführt.



    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!