Strafgesetzbuch

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    Abk.: StGB;

    zentraler Gesetzestext des Strafrechts der Bundesrepublik Deutschland; regelt die Tatbestände und das zu verhängende Strafmaß aller einschlägigen strafbaren Handlungen; baut in mehrfacher Abänderung und Überarbeitung auf dem Reichsstrafgesetzbuch von 1871 auf (Neufassung 1987).

    Das Strafgesetzbuch ist unterteilt in einen allgemeinen Teil, der die allgemeinen Grundbegriffe, die für alle Straftaten gelten (wie Versuch, Teilnahme, Geltungsbereich des Strafrechts usw.), regelt, und einen besonderen Teil, der die einzelnen Delikttatbestände (Diebstahl, Körperverletzung usw.) festlegt.

    Kalenderblatt - 24. Juli

    1923 Der Friede von Lausanne revidiert den Friedensvertrag von Sèvres (10. August 1920), durch den die Türkei fast alle europäischen Gebiete an Griechenland verloren hatte.
    1929 Japan hinterlegt als letzter Unterzeichnerstaat die Ratifikationsurkunde des Kellogg-Paktes. In ihm wird der Krieg als Mittel zum Lösen internationaler Streitfälle verurteilt und die friedliche Beilegung angestrebt.
    1939 Frankreich, England und Russland unterzeichnen einen Beistandspakt, der aber schon einen Monat später durch den Hitler-Stalin-Pakt jede Wirksamkeit verliert.