Städte

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    (althochdeutsch: stat, "Ort", "Stelle")

    Städte sind meist nicht oder nur in geringem Umfang landwirtschaftlich genutzte Siedlungsgebiete mit bestimmter Größe, geschlossener Ortsform, eigenständigem architektonischem Charakter, dichter Bebauung und besonderer Bedeutung für Verwaltung, Handel und Kultur. Eine Stadt ist wesentlich größer als ein Dorf. Man unterscheidet nach der Einwohnerzahl zwischen Kleinstadt, mittlerer Stadt und Großstadt.


    Die Grenzen zwischen diesen Stadtgrößen sind aber in verschiedenen Ländern unterschiedlich (so würden z.B. viele der mittleren Städte der USA in Deutschland als Großstadt gelten).

    Die mehrtausendjährige Geschichte der Stadtentwicklung hat eine Fülle von verschiedenen Städteformen hervorgebracht, die von verschiedenen, sehr vielfältigen Faktoren beeinflusst worden sind (zur Geschichte der Stadtentwicklung siehe Stadtbaukunst).

    Im Mittelalter erlangten die deutschen Städte rechtliche Eigenständigkeit (siehe Stadtrecht). Die Städte benötigen eine effektive Verwaltung, um die organisatorischen Aufgaben zu bewältigen, die das Zusammenleben von vielen Menschen auf engem Raum hervorruft. Die politische Struktur der Städte ist unterschiedlich.

    In den meisten Städten wird eine Versammlung von Vertretern der Bürger gewählt (Stadtrat, Senat in Hamburg, Bremen und Berlin). An der Spitze der Regierung steht zumeist ein Oberbürgermeister. Städte können den Status eines Bundeslandes (in Deutschland Hamburg, Bremen und Berlin) oder sogar den eines eigenständigen Staates (z.B. Monaco) haben (siehe Stadtstaat).

    Die Zunahme des Verkehrs und der Anstieg der Bevölkerung (Verstädterung) stellen die moderne Stadtplanung vor große Herausforderungen. Soziale und wirtschaftliche Interessen müssen berücksichtigt werden. Ein wichtiges Hilfsmittel der modernen Stadtplanung ist der Flächennutzungsplan, in dem die Nutzung des verfügbaren Baulandes festgelegt wird. Siehe auch Städtebau.

    KALENDERBLATT - 18. September

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    1848 In Frankfurt kommt es aus Enttäuschung über die nationale Ohnmacht nach dem Friedensvertrag von Malmö zu verlustreichen Straßenkämpfen.
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