Springreiten
Aus WISSEN-digital.de
Das Springreiten ist ein Teilbereich des Reitsports mit Einzel-Springen (Großer Preis, Jagdspringen) und Mannschaftswettbewerb (Preis der Nationen).
Regeln in Kürze
Mindestzeiten sind vorgeschrieben, für die es bei Überschreitung ebenso Fehlerpunkte gibt wie für Abwürfe. Sieger ist der Teilnehmer mit der geringsten Fehlerpunktzahl.
Der Parcours: Die Länge eines Parcours (Umlauf) beträgt etwa 800 m mit 13 bis 14 Hindernissen und 16 bis 20 Sprüngen (bis zu 1,60 m hoch), der Wassergraben ist mindestens 4 m breit.
Mannschaftswettbewerbe: Die Mannschaft besteht aus vier Reitern, die zwei Durchgänge (Umläufe) bestreiten. Die Fehlerpunkte aus beiden Umläufen werden für das Gesamtresultat addiert, wobei der jeweils schwächste Reiter gestrichen wird.
Geschichte
Springreiter-Turniere, die mit den heutigen vergleichbar sind, kamen in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts auf. Den modernen "Springsitz" erfand der italienische Rittmeister Caprilli im Jahr 1900.
Olympisch ist Springreiten (Einzel) seit Paris 1900, für Mannschaften seit Antwerpen 1920.
Kalenderblatt - 14. Juni
| 1800 | Uraufführung der Tragödie "Maria Stuart" von Friedrich von Schiller. |
| 1900 | Kaiser Wilhelm II. lässt vom Reichstag ein Gesetz zur Vergrößerung der deutschen Kriegsflotte verabschieden. |
| 1919 | Die Briten John Alcock und Arthur Whitten Brown überfliegen als erste den Atlantik ohne Zwischenlandung. |
Magazin
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