Soziale Marktwirtschaft

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    wirtschaftspolitische Konzeption des Ordoliberalismus, nach der begrenzte, unter anderem ordnungspolitische Eingriffe des (Sozial-)Staates in die Marktwirtschaft notwendig sind. Dabei handelt es sich um den Ausgleich unerwünschter Folgen der Marktwirtschaft wie z.B. ungleiche Einkommensverteilung, Marktversagen bei öffentlichen Gütern, unausgeglichene Beschäftigungssituationen.

    Das Konzept wurde von der so genannten "Freiburger Schule", einer Gruppe von Ökonomen an der Freiburger Universität, zwischen 1930 und 1950 entwickelt. Der Ökonom Alfred Müller-Armack prägte diesen Begriff maßgeblich um 1947. In der Bundesrepublik Deutschland realisierte der Wirtschaftsminister und (spätere) Bundeskanzler Ludwig Erhard diese Konzeption.

    Merkmale sind staatliche Grundversorgung (Sozialhilfe) und vom Staat gestellte soziale Leistungen wie Gesundheits- und Bildungswesen.

    Kalenderblatt - 23. Juli

    1901 Geheimrat Professor Dr. Robert Koch prophezeit den Sieg über die Tuberkulose.
    1932 Der Völkerbund beendet seine Abrüstungskonferenz in Genf. In die allgemeine Abrüstungskonvention soll aufgenommen werden: Verbot von Luftangriffen gegen die Zivilbevölkerung, der chemischen und bakteriologischen Waffen und der Flammenwerfer, sowie die Tonnagebegrenzung von Kampfwagen und der Kaliber der schweren Artillerie.
    1969 Das amerikanische Raumschiff "Apollo 11" landet wohlbehalten im Pazifik.