Sozialdemokratie

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    seit 1848 Bezeichnung für politische Gruppen aus der Arbeiterbewegung, die in der Demokratisierung der wirtschaftlichen und sozialen Bereiche im Staat die Lösung der sozialen Frage sah. Die Modernisierung der Lehren der Sozialdemokratie führte zum demokratischen Sozialismus.

    Heute Bezeichnung für politische Parteien mit dieser Zielsetzung in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Skandinavien und anderen Ländern (bis 1917 auch in Russland). In West- und Südeuropa Sozialistische oder Arbeiterparteien genannt.

    Zur Geschichte der Sozialdemokratie in Deutschland siehe Sozialdemokratische Partei Deutschlands; siehe des Weiteren Sozialismus und Demokratie.

    Kalenderblatt - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).