Sittenwidrigkeit

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    Verstoß gegen die guten Sitten, eine Handlung, die gegen das Gefühl aller billig und gerecht Denkenden verstößt. Sittenwidrige Rechtsgeschäfte gelten als nichtig (vgl. § 138 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch). Wichtigster Fall ist der Wucher, bei dem sich jemand unter Ausnützung der Notlage oder der Unerfahrenheit eines anderen für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, so dass ein völliges Missverhältnis zwischen Preis und Leistung entsteht. Weitere Beispiele für Sittenwidrigkeit sind Knebelungsvertrag, Verstoß gegen die Standespflichten, Schmiergeldabreden oder arglistiges Zusammenwirken zum Schaden Dritter.

    Kalenderblatt - 16. April

    1922 Das Deutsche Reich und die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken schließen in Rapallo am Rande der Weltwirtschaftskonferenz von Genua einen Freundschaftsvertrag, den so genannten Rapallo-Vertrag.
    1925 Im Grab der vor über 45 Jahren verstorbenen Bernadette wird deren Leichnam unverwest aufgefunden. Das Grab wurde anlässlich ihrer Seligsprechung geöffnet. Sie hatte als Kind mehrere Marienerscheinungen.
    1945 Hitler verlangt die Verteidigung der Ostfront bis zum letzten Tropfen Blut.