Sherwood Anderson

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    amerikanischer Schriftsteller; * 13. September 1876 in Camden (Ohio), † 8. März 1941 in Cólon (Panama)

    Anderson verließ die Schule bereits im Alter von 14 Jahren und war bis 1898 in den unterschiedlichsten Berufen tätig, unter anderem als Zeitungsjunge, Maler und Werbetexter.

    Im Spanisch-Amerikanischen Krieg kämpfte er auf Seiten der Kubaner. Nach dem Krieg begann er zu schreiben und wurde vor allem für seine Kurzgeschichten und Romane bekannt, die häufig eine autobiografische Prägung aufweisen.

    Seine Darstellungen des trostlosen Kleinstadtlebens im mittleren Westen der USA, etwa der Kurzgeschichtenzyklus "Winesburg, Ohio" (1919, deutsch 1958), machen ihn zum ironischen Kritiker des "American Dream", den keiner seiner Helden zu verwirklichen in der Lage ist.

    Sein knapper, stark umgangssprachlich geprägter Stil beeinflusste Autoren wie Ernest Hemingway und William Faulkner.

    Weitere Werke: "Der arme Weiße" (1920, deutsch 1925), "Dunkles Lachen" (1925, deutsch 1963) u.a.

    KALENDERBLATT - 20. Juli

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    1954 Nach dem Fall des französischen Stützpunkts Dien Bien Phu gibt man in Frankreich den Krieg in Indochina für verloren und einigt sich mit den Viet-Minh auf einen Waffenstillstand.



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