Sarojini Naidu

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    indische Lyrikerin und Frauenrechtlerin; * 13. Februar 1879 in Hyderabad, † 3. März 1949 in Lucknow

    Die Dichterin und Frauenführerin gehörte zu den ersten indischen Frauen aus vornehmem Haus, die eine akademische Bildung erhielten; sie studierte in Madras, London und am Frauencollege Girton. Ihre Gedichte sind in viele Sprachen übertragen und auch in Musik gesetzt worden. Die Königlich-Literarische Gesellschaft Englands nahm sie als Mitglied auf, die Universität von Allahabad verlieh ihr den Ehrendoktor.

    Als Anhängerin Gandhis und als Vorsitzende des Indischen Nationalkongresses der Frauen wirkte sie ebenso für die Unabhängigkeit ihres Landes wie für die Befreiung der indischen Frauen. Sie forderte ihre volle staatsbürgerliche Gleichstellung, den Zugang zu der Mehrzahl der Berufe und eine völlig veränderte Stellung in der Familie.

    Kalenderblatt - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).