Rudolf Eucken

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    deutscher Philosoph und Schriftsteller; * 5. Januar 1846 in Aurich, † 15. September 1926 in Jena

    Eucken, ein Vertreter der Lebensphilosophie, war von 1871 bis 1874 Professor in Basel und 1874 bis 1920 in Jena. Er entwickelte eine Philosophie, deren Ziel es war, die Menschen aus dem Intellektualismus und dem aufkommenden Technisierungswahn herauszureißen. Für seine Abhandlungen über ethische und soziale Fragen erhielt er 1908 den Nobelpreis für Literatur.

    Hauptwerke: "Die Einheit des Geisteslebens in Bewusstsein und Tat der Menschheit" (1888), "Die Lebensanschauungen der großen Denker" (1890), "Der Sinn und Wert des Lebens" (1908).

    Kalenderblatt - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).