Robert Altman

    Aus WISSEN-digital.de

    amerikanischer Filmregisseur; * 20. Februar 1925 in Kansas City, † 20. November 2006 in Los Angeles

    Alfred Hitchcock vermittelte Altman an das Fernsehen, wo er einige Folgen der "Alfred Hitchcock Hour" inszenierte. Daneben arbeitete er in den Fernsehserien "Bonanza", "The Roaring Twenties" und "Whirly Birds". In Hollywood entstanden unter seiner Regie die Filme "Countdown" (1968, "Start zum Mond"), "That Cold Day in the Park" (1969), und dann die viel beachtete Militärsatire "M. A. S. H. " (1969), die auch heute noch zum Standardrepertoire aller Filmkunstkinos gehört.

    Es folgten "McCabe und Mrs. Miller" (1970), "Images" (1972), "The Long Good-Bye" (1973), "Thieves Like Us" und der unkonventionelle Spieler-Film "California Split" (1974). Viel Anerkennung fand sein Film "Nashville".

    In den 1980er Jahren arbeitete Altman verstärkt für das Fernsehen: Er verfilmte vor allem Theaterstücke. Einen erneuten internationalen Kinoerfolg konnte er 1992 mit "The Player" erzielen, dem 1993 der genauso erfolgreiche Streifen "Short Cuts" folgte. In "Short Cuts" - und ebenso in "Prêt-à-Porter" (1995) - arbeitete der Regisseur mit einem ungewöhnlich großen Aufgebot an Stars.

    2006 erhielt Altman den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk.

    Filme (Auswahl)

    1968 - Countdown: Start zum Mond (Countdown, Regie)

    1969 - Ein kalter Tag im Park (That Cold Day in the Park, Regie)

    1969 - M. A. S. H. (Regie)

    1970 - McCabe und Mrs. Miller (McCabe & Mrs. Miller, Buch und Regie)

    1972 - Spiegelbilder (Images, Buch und Regie)

    1973 - Der Tod kennt keine Wiederkehr (The Long Good-Bye, Regie)

    1973 - Diebe wie wir (Thieves Like Us, Buch und Regie)

    1974 - California Split (Regie und Produzent)

    1974 - Nashville (Regie)

    1985 - Fool for Love (Regie)

    1987 - Therapie zwecklos (Beyond Therapy, Buch und Regie)

    1992 - The Player (Regie)

    1993 - Short Cuts (Buch und Regie)

    1995 - Prêt-à-Porter (Buch, Regie und Produzent)

    1997 - Liebesflüstern (Afterglow, Buch, Regie und Produzent)

    1999 - Cookie's Fortune - Aufruhr in Holly Springs (Cookie's Fortune, Regie und Produzent)

    2000 - Dr. T and the Women (Regie)

    2001 - Gosford Park (Buch und Regie)

    2003 - The Company - Das Ensemble (Regie)

    2006 - A Prairie Home Companion (Regie)

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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