Rhesusaffe

    Aus WISSEN-digital.de

    (Macaca mulatta)

    Diese Altweltaffen sind im Süden Indiens bis zum Himalajagebirge, in Teilen Chinas und Afghanistans verbreitet. Rhesusaffen halten sich meistens auf dem Boden auf, besiedeln jedoch die Wälder in der Nähe von menschlichen Siedlungen; im Sommer steigen manche Vertreter im Himalaja bis zu Höhen von 2500 Metern auf.

    Die zierlichen Rhesusaffen erreichen eine Körpergröße von bis zu 60 Zentimetern, ihr Schwanz misst ca. 30 Zentimeter. Weibchen wiegen bis zu sechs Kilogramm, Männchen erreichen das doppelte Gewicht. Ihr Fell ist gelblich-braun gefärbt, ihr orangefarbenes Gesäß besitzt Sitzschwielen; während der Paarungszeit färben sich Gesicht und Geschlechtsteile des Weibchens leuchtend rot.

    Rhesusaffen leben in Gruppen von bis zu 100 Tieren, in denen eine strenge Rangordnung herrscht. Sie sind Pflanzenfresser, ernähren sich aber auch von wirbellosen Kleintieren.

    Nach einer Tragezeit von fünf bis sechs Monaten bringt das Weibchen in der Regel nur ein Junges zur Welt; dieses wird bis zu zwölf Monate gesäugt; sie können bis zu 30 Jahre alt werden.

    Rhesusaffen werden von den Hindus als heilige Tiere verehrt.

    Wegen ihrer Robustheit und ihrer hohen Aggressionsschwelle werden die Äffchen bevorzugt als Versuchstiere in Labors eingesetzt. Beim Rhesusaffen wurde zum ersten Mal der so genannte Rhesusfaktor im Blut entdeckt. Ein Rhesusaffe war auch der erste Vertreter der Primaten, der mit einer Rakete in den Weltraum geschickt wurde.

    Systematik

    Art aus der Gattung der Makaken (Macaca).

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