Rezession

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch)

    Form des Wirtschaftsabschwungs, der innerhalb des Konjunkturzyklus stattfindet. Im Gegensatz zur Depression eine relativ leichte, vorübergehende Abschwächung der Konjunktur. Merkmale sind der Rückgang der Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts, also der Produktion und damit auch der Investition, Beschäftigung des Volkseinkommens und der Ausgaben (Konsum). Von Rezession spricht man in der Regel bei einem Rückgang der Wachstumsraten bis hin zur Stagnation. Bei einem totalen Rückgang von Volkseinkommen und Bruttoinlandsprodukt spricht man von Kontraktion. Aufgabe der Wirtschaftspolitik ist es, Konjunkturschwankungen entgegenzusteuern, indem der Staat antizyklisch investiert, d.h. in einer Phase der Rezession durch Steigerung der Staatsnachfrage versucht, die Konjunktur anzukurbeln (z.B. durch Straßenbau). Dadurch steigt das Einkommen, was wiederum Konsum und Investitionsrate erhöht und positiven Einfluss auf das Bruttosozialprodukt hat. Ziele der Konjunkturpolitik sind Preisstabilität, ausgeglichene Zahlungsbilanz, Wirtschaftswachstum und Ausgleich des Arbeitsmarktes.

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