Responsive Webdesign – Wie Smartphones das Internet verändern

    Aus WISSEN-digital.de

    580px Die mobile Internetnutzung gewinnt immer rasanter an Beliebtheit. Waren es im Jahr 2013 deutschlandweit noch 28,8 Millionen mobile Nutzer, sind es 2016 schon 48,3 und 2019 voraussichtlich 56,3 Millionen. Vor allem das Smartphone, das aktuell von 44 Prozent der Deutschen zum Surfen im Web] genutzt wird, hat für die Revolution in der mobilen Internetnutzung gesorgt. Um sowohl die Zufriedenheit der Nutzer mobiler Webseiten als auch die der Suchmaschinen sicherzustellen, müssen diese so erstellt werden, dass sie sich der Auflösung eines mobilen Endgerätes anpassen.

    Firmen erstellen daher oft unterschiedliche Versionen ihrer Webseite, für Desktop, Tablet und Smartphone. Allerdings nimmt dies bei häufig wechselnden Inhalten viel Zeit in Anspruch, da diese auf jeder einzelnen Webseite verändert werden müssen. Dieser Umstand brachte das "Responsive Webdesign" (sinngemäß "reagierendes Webdesign") hervor.

    Responsive Webdesign – Was ist das eigentlich?

    Eine mobile Webseite besitzt ein eigenes Template für Smartphones und Tablets, neben der klassischen Desktop Webseite. Beim Responsive Webdesign wird mit Hilfe von HTML5, CSS3 Media-Queries und JavaScript ein Layout erstellt, das sich jeweils an die Darstellungsmöglichkeiten der Endgeräte angleicht. Die Anordnung der Gestaltungselemente wie Header, Navigation und Content sowie die Steuerung der Maus passt sich dadurch automatisch an die benötigte Auflösung an.

    Vor- und Nachteile

    Für "einfache" Webseiten bietet das Responsive Webdesign einige Vorteile. Sind die Inhalte nicht zu umfangreich, garantiert diese Neuerung eine benutzerfreundliche Umsetzung und optimale Erreichbarkeit der Webseite in jeder Auflösung und somit von jedem Endgerät. Da die Erstellung mehrerer Templates und mobiler Apps für die einzelnen Endgeräte überflüssig wird, sorgt eine responsive Programmierung für erhebliche Zeitersparnisse beim Pflegen der Webseite – vor allem, wenn sich deren Inhalte häufig ändern.

    Allerdings erhöht sich der Arbeitsaufwand für die Programmierung einer responsiven Webpräsenz im Gegensatz zu einer klassischen Webseite erheblich, was bei Webseiten mit vielen Inhalten zu einem großen Mehraufwand führt. Auch die Ladezeit der Webseiten nimmt zu, da die responsive Webseite mehr Daten benötigt. Dies bekommen vor allem die Smartphone-Nutzer zu spüren.

    Wann macht Responsive Webdesign Sinn?

    Wird die bestehende Webseite gerne von verschiedenen, mobilen Endgeräten angesteuert, kann eine responsive Programmierung sehr sinnvoll sein. Denn diese gewährleistet eine optimale Usability in individueller Auflösung.

    Ausgehend von der stetig wachsenden Beliebtheit mobiler Internetnutzung wird es in der Zukunft für jeden Webseitenbetreiber absolut notwendig sein, seine Präsenz von überall optimal zugänglich zu machen.

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