Reinraumtechnik

    Aus WISSEN-digital.de

    Unter diesem Begriff fasst man alle technischen und sonstigen Bemühungen zusammen, die ein Milieu schaffen, in dem die Anzahl von Partikeln oder Mikroorganismen je Raumeinheit kontrolliert klein gehalten wird. Reine atmosphärische Luft enthält je Liter rund 100 000 Partikel, die größer sind als 0,3 µm (tausendstel Millimeter). Als partikelfrei bezeichnet man im Allgemeinen Luft mit weniger als einem Teilchen je Liter, das größer ist als 0,3 µm. So genannte Hochleistungs-Schwebstofffilter aus feinsten Glasfasern weisen für 0,3 µm große Aerosol-Partikel einen Durchlassgrad von 0,03 % auf. Menschen, die in einem Reinraum arbeiten, tragen Reinraumkleidung. Trotz aller reinraumtechnischen Maßnahmen ist in Arbeitsräumen bestenfalls die Reinheitsklasse 5 erreichbar, die durch eine Beladung je Liter Luft mit weniger als 400 Partikeln größer als 0,5 µm und weniger als drei Partikeln größer als 5 µm definiert ist. Größere Reinheiten lassen sich nur an eng begrenzten Arbeitsplätzen erzielen.

    KALENDERBLATT - 11. Juli

    1920 Die überwiegend deutschen Bereiche in West- und Ostpreußen und Oberschlesien stimmen als Novum in der europäischen Staatengeschichte über ihre Staatszugehörigkeit ab und entscheiden sich gegen Polen und für Deutschland. Ferner lehnen die Alliierten eine militärische Unterstützung Polens gegen die vorrückende Rote Armee ab.
    1936 Das Deutsche Reich und Österreich schließen ein Abkommen, um ihre Beziehungen zu verbessern. Das Verhältnis war nach dem missglückten Putsch durch österreichische Nationalsozialisten, bei dem es am 25. Juli 1934 zu der Ermordung des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß kam, stark abgekühlt.
    1948 Die letzten deutschen Kriegsgefangenen verlassen Großbritannien.



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