Reinhard Appel

    Aus WISSEN-digital.de

    deutscher Journalist; * 21. Februar 1927 in Königshütte/Oberschlesien (Polen)

    Die berühmte "Appel-Runde" mit ihrem Untertitel "Journalisten fragen - Politiker antworten" war von ihm initiiert worden und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer außerordentlich populären Sendung. Im Januar 1973 wurde der parteilose Appel mit großer Mehrheit zum Intendanten des Deutschlandfunks gewählt. 1975 wählte ihn der ZDF-Verwaltungsrat zum Chefredakteur und bestätigte ihn 1980 für weitere fünf Jahre. 1988 schied Appel aus allen Stellen; 1991 wurde die letzte "Appel-Runde" ausgestrahlt. Zwischen 1992 und 1994 betreute Appel als Hörfunkbeauftragter von ARD und ZDF den "Deutschlandsender-Kultur". Er hat seitdem mehrere Bücher veröffentlicht, z.B. "Das neue Bernsteinzimmer" (2003).

    Appel erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine journalistischen Tätigkeiten, darunter 1969 den Adolf-Grimme-Sonderpreis, 1976 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und 1985 das große Bundesverdienstkreuz.

    KALENDERBLATT - 11. Juli

    1920 Die überwiegend deutschen Bereiche in West- und Ostpreußen und Oberschlesien stimmen als Novum in der europäischen Staatengeschichte über ihre Staatszugehörigkeit ab und entscheiden sich gegen Polen und für Deutschland. Ferner lehnen die Alliierten eine militärische Unterstützung Polens gegen die vorrückende Rote Armee ab.
    1936 Das Deutsche Reich und Österreich schließen ein Abkommen, um ihre Beziehungen zu verbessern. Das Verhältnis war nach dem missglückten Putsch durch österreichische Nationalsozialisten, bei dem es am 25. Juli 1934 zu der Ermordung des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß kam, stark abgekühlt.
    1948 Die letzten deutschen Kriegsgefangenen verlassen Großbritannien.



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