Regenwürmer

    Aus WISSEN-digital.de

    "Regenwurm" ist die unwissenschaftliche Bezeichnung für eine Gruppe von sehr ähnlichen Würmern.

    Regenwürmer sind über die ganze Erde verbreitet, mit Ausnahme arktischer Gebiete. Ihr Lebensraum ist der Boden; sie benötigen eine feuchte Umgebung.

    Sie können, je nach Art, von einigen Zentimetern bis zu mehreren Metern lang werden. Der größte tropische Regenwurm erreicht eine Länge von bis zu dreieinhalb Metern. Die meisten Arten haben eine hellrosa bis braune Farbe. Der segmentierte Körper mit rundem Durchmesser verjüngt sich nach dem vorderen und hinteren Körperende zu. Jedes Teilstück weist kurze Borsten auf.

    Die Nahrung der Regenwürmer besteht aus Pflanzenteilen und Erde. Nachts verlassen sie ihre Erdgänge und kommen zum Fressen an die Erdoberfläche. Sie sind, wie alle Ringelwürmer, Zwitter, und legen ihre Eier in einem Kokon (Schleimkapsel) ab.

    Regenwürmer tragen zur Durchlüftung, Durchmischung und Lockerung der Ackererde sowie zur Humusbildung bei.

    Der bei uns heimische Gemeine Regenwurm (Lumbricus terrestris) erreicht bis zu 30 Zentimeter Länge und besitzt zwischen 100 und 160 Körpersegmente. Weitere einheimische Arten sind der Laubwurm (Allolobophora spec) sowie der Mistwurm (Eisenia foetida).

    Systematik

    Regenwürmer gehören zur Gruppe der Wenigborster (Oligochaeta) aus der Klasse der Gürtelwürmer (Clitellata) im Stamm der Ringelwürmer (Annelida) mit etwa 1 000 Arten.

    Familien:

    Eudrilidae

    Glossoscolecidae

    Lumbricidae

    Megascolecidae

    Moniligastridae


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