Redundanz

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch)

    1. Überfluss, Überreichlichkeit.
    1. Begriff für den Aufwand, der für den Normalbetrieb eines Systems nicht benötigt wird, der aber bei Ausfall von Komponenten oder des gesamten Systems (meist automatisch) die Funktionsfähigkeit sicherstellt. Redundanz erhöht die Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit technischen Anlagen und Systeme. Sie wird in der Regel durch besondere Verknüpfung von Komponenten und/oder mehrfache parallele Installation, z.B. durch dreifach vorhandene Hydrauliksysteme im Flugzeug, erreicht. Notstromaggregate, die bei Netzausfall automatisch die Stromversorgung z.B. eines Operationssaales übernehmen, sind Anlagen im Sinne der Redundanz.
    1. Weitschweifigkeit; Häufung sprachlicher Mittel ohne neue wesentliche Informationen; grammatische Überbestimmtheit, wie z.B. die mehrfache Kennzeichnung des Plurals in einem Satz: z.B. die Zeitungsladen sind heute geschlossen.

    KALENDERBLATT - 1. Oktober

    1789 Die Französische Nationalversammlung hat dem König eine Erklärung der Menschenrechte und erste Artikel einer neuen Verfassung zur Billigung vorgelegt. Als dieser ausweichend antwortet, ruft Jean Paul Marat zur Revolte in Paris auf.
    1890 Das Bismarck'sche Sozialistengesetz zur Bekämpfung der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschlands" verliert seine Gültigkeit.
    1928 Beginn des ersten Fünfjahresplans in der Sowjetunion: In wenigen Jahren wird eine moderne Großindustrie aus dem Boden gestampft.



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