Raumfahrtmedizin

    Aus WISSEN-digital.de

    Teilgebiet der Medizin, das sich mit den Auswirkungen von Raumflügen auf den Körper der Astronauten beschäftigt.

    Entscheidend ist dabei insbesondere die Belastung des Organismus durch die Schwerelosigkeit und die kosmische Strahlung. Bei längeren Missionen sind die Astronauten oft einer hohen Strahlung ausgesetzt. Die medizinischen Test bewiesen, dass dies zu einer massiven Beeinträchtigung der Muskulatur führen kann. Die Körperfunktionen (Blutdruck, Puls, Temperatur) der Besatzungsmitglieder werden regelmäßig kontrolliert. Nach ungefähr drei Tagen im Weltraum haben die meisten Astronauten Anfälle von Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel. Das liegt daran, dass der Gleichgewichtssinn durch den Aufenthalt im All stark beeinträchtigt wird. Um menschengerechte Lebensbedingungen zu schaffen, werden Tag- und Nachtverhältnisse im Raumfahrzeug künstlich geschaffen. Dem Abbau der Muskulatur müssen die Raumfahrer bei einem längeren Aufenthalt im Weltraum mit regelmäßigen gymnastischen Übungen entgegenwirken.

    KALENDERBLATT - 24. Juli

    1923 Der Friede von Lausanne revidiert den Friedensvertrag von Sèvres (10. August 1920), durch den die Türkei fast alle europäischen Gebiete an Griechenland verloren hatte.
    1929 Japan hinterlegt als letzter Unterzeichnerstaat die Ratifikationsurkunde des Kellogg-Paktes. In ihm wird der Krieg als Mittel zum Lösen internationaler Streitfälle verurteilt und die friedliche Beilegung angestrebt.
    1939 Frankreich, England und Russland unterzeichnen einen Beistandspakt, der aber schon einen Monat später durch den Hitler-Stalin-Pakt jede Wirksamkeit verliert.



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