Primärer Sektor

    Aus WISSEN-digital.de

    Teil einer Klassifizierung der wirtschaftlichen Tätigkeiten in einer Volkswirtschaft. Dieser Wirtschaftsteil umfasst alle Prozesse, die am Anfang der Gütererstellung stehen, also die Gewinnung der Rohstoffe aus der Natur. Dazu gehören Forstwirtschaft, Fischerei und Landwirtschaft. Der Bereich Bergbau wird manchmal zum primären, manchmal auf Grund der hohen technischen Entwicklung dieser Branche zum sekundären Sektor gezählt. Der Anteil des primären Sektors am Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird oft (auch) als Index für den Entwicklungsgrad eines Landes oder einer Region genommen. Länder, bei denen der primäre Sektor den Großteil des BIP ausmacht, sind oft Entwicklungsländer, bei denen ein Großteil der Bevölkerung von Landwirtschaft lebt.

    Siehe auch sekundärer und tertiärer Sektor.

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    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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