Preußisches Allgemeines Landrecht

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    eigentlich: Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten, ALR;

    1794 in Kraft getretenes Reformwerk, das rund 20 000 Paragrafen umfasste; trotz des Einflusses der Aufklärung blieb das Werk wesentlich den Prinzipien des Ständestaates verbunden; in weiten Teilen Preußens bis 1899 gültig. Es entstand nach einem Auftrag Friedrich des Großen und ordnete das Privatrecht, das Handelsrecht, das materielle Strafrecht und Teile des Verwaltungsrechts.

    Kalenderblatt - 24. Juli

    1923 Der Friede von Lausanne revidiert den Friedensvertrag von Sèvres (10. August 1920), durch den die Türkei fast alle europäischen Gebiete an Griechenland verloren hatte.
    1929 Japan hinterlegt als letzter Unterzeichnerstaat die Ratifikationsurkunde des Kellogg-Paktes. In ihm wird der Krieg als Mittel zum Lösen internationaler Streitfälle verurteilt und die friedliche Beilegung angestrebt.
    1939 Frankreich, England und Russland unterzeichnen einen Beistandspakt, der aber schon einen Monat später durch den Hitler-Stalin-Pakt jede Wirksamkeit verliert.