PostScript

    Aus WISSEN-digital.de

    1984 von Adobe für die Druckausgabe entwickelte Programmiersprache, die den Inhalt von Seiten durch Koordinaten und Anweisungen beschreibt, und zwar unabhängig von der Auflösung (auch Seitenbeschreibungssprache genannt). Die Vorgaben werden für das jeweilige Ausgabegerät umgerechnet. Mit PostScript lassen sich Vektor-Grafiken, Bilder und Schriften in hoher Qualität ausgeben, allerdings im Prinzip nur auf Seitendruckern, die speziell für PostScript ausgelegt sind. Durch Software-Lösungen (PostScript-Emulator oder RIP, für Schriften auch Adobe Type Manager, ATM) können PostScript-Dateien auch auf normalen Druckern ausgegeben werden.

    Die ursprüngliche PostScript-Version wird heute als Level 1 bezeichnet. Seit 1991 existiert auch die 1994 noch einmal leicht überarbeitete erweiterte Version Level 2, die sich unter anderem durch folgende Neuerungen auszeichnet: höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit, geräteunabhängige Farbdarstellung, Datenkomprimierung und beschleunigte Druckausgabe. Das Level 3 aus dem Jahre 1996 verbessert die Darstellung von Farbverläufen, Transparenzen, dreidimensionalen Objekten und Graustufen sowie die Netzwerk-Funktionen; es wurde auch für den Einsatz im Internet entwickelt, um originalgetreue Wiedergabe von Dokumenten und Grafiken zu gewährleisten.

    PostScript-Schriften eignen sich besonders für grafische Systeme. Sie müssen benutzt werden, wenn über einen Belichter ausgegeben (gedruckt) werden soll. Da mittlerweile auch andere Schriften (etwa: TrueType) eine gute Qualität erreichen, beschränkt sich der Einsatz von PostScript heute weitgehend auf den professionellen Bereich (DTP).


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