Polyethylen

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    (griechisch) auch: Polyethen; Abk.: PE;

    Polyethylen

    Kunststoff aus polymerisiertem Ethen. Polyethylen zeichnet sich durch seine Resistenz gegenüber Säuren, Basen und gegenüber den gebräuchlichsten Lösungsmitteln aus. Der Thermoplast Polyethylen ist einer der wichtigsten Kunststoffe. Er wird beispielsweise für Folien (Tragetaschen), Fasern und Isolierungen verwendet. Für die Herstellung von Polyethylen gibt es zwei weit verbreitete Verfahren:

    Beim Hochdruckverfahren findet die Polymerisation bei einem Druck von ca. 100 bis 300 Megapascal und einer Temperatur von ca. 150 bis 250 °C statt. Das weiche Polyethylen kann direkt weiterverarbeitet werden. Gekennzeichnet ist es durch die starke Verzweigung seiner Moleküle und seine Biegsamkeit.

    Das im Niederdruckverfahren hergestellte Polyethylen besteht im Gegensatz dazu zum größten Teil aus linearen Molekülen. Der Kristallisationsgrad ist hoch. Die Polymerisation erfolgt mithilfe eines Katalysators bei einer Temperatur von bis zu 250 °C und einem Druck von bis zu 6 Megapascal.


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