Plazentatiere

    Aus WISSEN-digital.de

    die ersten beiden Ordnungen der Säugetierklasse - die Eier legenden Kloakentiere (Monotremata) und die Beuteltiere (Marsupialia) - haben eigenständige Entwicklungen durchgemacht. Deshalb widmeten die Zoologen diesen Tiergruppen eigene Unterklassen (Ur-Säugetiere = Prototheria; Beutelsäugetiere = Metatheria). Alle übrigen lebenden und ausgestorbenen Säugetiere zählen die Wissenschaftler zur dritten Unterklasse, den Höheren Säugetieren (Eutheria).

    Die drei Unterklassen der Säugetiere unterscheiden sich in erster Linie durch die Art, wie der heranwachsende Embryo mit Nährstoffen versorgt wird. Die Embryos der Höheren Säuger werden während ihrer Entwicklung in der Gebärmutter durch den Stoffwechsel der Mutter miternährt. Diesem Stoffaustausch dient ein spezielles Organ, die Plazenta ("Mutterkuchen"). Dank der besseren Versorgung im Leib der Mutter können die Jungen der Höheren Säuger in einem viel weiter entwickelten Zustand geboren werden als die kleinen Beuteltiere.

    Trotz wechselnder Umwelttemperaturen halten die Höheren Säuger (im Gegensatz zu den Kloakentieren, deren Körpertemperatur je nach Außentemperatur zwischen 27 und 36 Grad Celsius schwankt) ihre Körpertemperatur fast immer auf gleicher Höhe. Manche Arten können deshalb auch in kalten Regionen der Erde leben. Die Mehrzahl der Höheren Säuger sind Landtiere. Manche Arten haben sich aber zu Wasserbewohnern entwickelt; andere Säugetiere bildeten Flügel aus.


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