Patrick Maynard Stuart Blackett

    Aus WISSEN-digital.de

    englischer Physiker; * 18. November 1897 in London, † 13. Juli 1974 in London

    Blackett studierte unter Rutherford Physik. 1924 und 1925 arbeitete er in Göttingen bei James Franck, dann ging er wieder nach Cambridge. 1933 wurde Blackett Professor am Birkbeck-College in London. Dort setzte er die Erforschung der kosmischen Strahlen fort und gründeten eine Forschungsgemeinschaft. 1937 wurde er der Nachfolger von Sir Lawrence Bragg in Manchester.

    Blackett konnte mit der Nebelkammer die künstliche Kernumwandlung genau dokumentieren und erklären. An Hand seiner Aufzeichnungen zeigte er, dass der Kern bei Beschuss mit Alphateilchen nicht zertrümmert wird, sondern dass ein nächst höherer Atomkern aufgebaut wird, d.h. das Alphateilchen wird absorbiert und nicht, wie angenommen, gestreut.

    1948 erhielt Blackett den Nobelpreis für Physik für seine Arbeiten mit der Wilson'schen Nebelkammer und seine Beiträge zur Kernphysik.

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



    Drama, Drama ...

    Wissen oder nicht wissen ... das ist hier die Frage! Wie gut kennen Sie sich aus auf den Brettern, die die Welt bedeuten?
    Jetzt quizzen!