Nikotin

    Aus WISSEN-digital.de

    Datei:Chemie 533037.jpg
    Molekülstruktur des Nikotins
    Datei:Chemie 533038.jpg
    Bindungen im Nikotinmolekül

    benannt nach dem französischen Diplomaten Jean Nicot, der 1560 Samen der aus Amerika nach Portugal importierten Tabakpflanze nach Paris schickte. Nikotin ist ein Alkaloid der Tabakpflanze (Nicotiana), das in reiner Form (klare Flüssigkeit) eines der stärksten Pflanzengifte ist. Bereits 50 Milligramm können für einen erwachsenen Menschen tödlich wirken. Im Tabak liegt Nikotin in gebundener Form vor und wird beim Rauchvorgang freigesetzt. Bis zu 30  % davon gelangen in den Rauch und können aus diesem aufgenommen werden. Kleine Nikotinmengen werden vom Körper unwirksam gemacht. Raucherschäden wie Reizungen der Magenschleimhaut, Magengeschwüre, Veränderungen der Blutgefäße und Lungenkrebs haben ihre Ursache auch in anderen Tabakinhaltsstoffen (vergleiche Nichtraucherschutz). Nikotin hat keine therapeutische Bedeutung. Es wird als von Rohnikotin oder Tabakextrakten zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen eingesetzt.

    KALENDERBLATT - 26. Juni

    1945 Die Charta der Vereinten Nationen (UNO) und das Statut für einen Internationalen Gerichtshof wird verkündet.
    1948 Die Luftbrücke nach Westberlin wird eröffnet, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrungsmittel zu versorgen. Sie dauert bis zum 16. April 1949.
    1963 Der amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht Berlin und hält seine berühmt gewordene Rede, die er mit dem Satz: "Ich bin ein Berliner!" beendet.



    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!