Neuweltaffen

    Aus WISSEN-digital.de

    (Platyrrhina)

    auch: Breitnasenaffen;

    Neuweltaffen sind, wie der Name schon vermuten lässt, über weite Gebiete der Neuen Welt, besonders über Südamerika verbreitet. Sie halten sich bevorzugt im dichten Gebüsch tropischer Wäldern auf.

    Neuweltaffen sind mittelgroße Affenarten, die einen schlanken Körperbau und lange Gliedmaßen aufweisen. Die lateinische Bezeichnung dieser Affengruppe erklärt sich aus der Tatsache, dass die Nasenlöcher ihrer Vertreter durch eine breite, knorpelige Scheidewand voneinander getrennt und mehr oder weniger seitwärts gerichtet sind. Die Vorfahren der heutigen Neuweltaffen wurden von den übrigen Affen früh getrennt, deshalb weisen sie einen urtümlicheren Körperbau auf als die Altweltaffen. Kein Neuweltaffe kann z.B. seinen Daumen so weit von den übrigen Fingern abspreizen wie die meisten Altweltaffen. Der Greifschwanz vieler Neuweltaffen ist dagegen eine hoch entwickelte Sonderbildung, die andere Affenarten nicht aufweisen.

    Die meisten Neuweltaffen leben gesellig in größeren Gruppen. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Obst und Pflanzenteilen, einige Arten nehmen jedoch auch tierische Nahrung zu sich.

    Systematik

    Teilordnung aus der Unterordnung der Affen (Simiae).

    Einzige Überfamilie:

    Breitnasenaffen (Ceboidea)


    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 22. März

    1765 England erlässt ein Stempelgesetz, das die erste direkte Besteuerung der amerikanischen Siedler darstellt und Abgaben für alle Schriftstücke in die Kolonien vorsieht.
    1962 Der sowjetische Ministerpräsident Chruschtschow macht die gemeinsame Erforschung des Weltraums mit den USA von Fortschritten in der Abrüstungsfrage abhängig.
    1974 Der Bundesrat billigt die Herabsetzung des Volljährigkeitsalters auf 18 Jahre.