Neuplatonismus

    Aus WISSEN-digital.de

    Sammelbegriff für die philosophischen Strömungen zum Ende der griechischen Antike (2. bis 6. Jh. n.Chr.), die Elemente v.a. der platonischen Philosophie, aber auch der aristotelischen oder der pythagoreischen Philosophie und auch religiöse Elemente miteinander verbanden. Im Licht der platonischen Metaphysik, der Ideenlehre, wurden in eklektischer Manier in erster Linie Elemente der griechischen Philosophie, aber auch orientalische und christliche Mystik neu interpretiert und systematisiert. Sie lehrte, dass aus dem Einen (Gott) alle Seinsformen hervorgehen, doch nicht durch Schöpfung, sondern durch wesensnotwendige Ausstrahlung: erst Geist, dann Seele, dann Materie. Hauptvertreter und Begründer des Neuplatonismus ist neben Ammonius Sakkas dessen Schüler Plotin. Noch im Mittelalter sind Scholastik und Mystik durch den Neuplatonismus sehr beeinflusst worden.

    KALENDERBLATT - 18. Juni

    1922 Der HSV und der 1. FC Nürnberg erkämpfen beim Finale der Deutschen Fußballmeisterschaft in Berlin ein Unentschieden – das Spiel endet 2:2.
    1974 Die nach acht Monaten israelischer Kriegsgefangenschaft heimkehrenden syrischen Soldaten, die im Jom-Kippur-Krieg gegen Israel gekämpft haben, werden in der syrischen Hauptstadt Damaskus von über 20 000 Menschen begrüßt.
    1995 In Frankreich erringt das erste Mal ein Kandidat der FN (Front National) die absolute Mehrheit. Der Vertreter der rechtsextremen Partei wird zum Bürgermeister von Toulon gewählt.



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