Neunaugen

    Aus WISSEN-digital.de

    (Petromyzones)

    Die fischartigen, niederen Wirbeltiere (Vertebrata) sind hauptsächlich in den Gewässern der nördlichen Zone vertreten, vereinzelt tauchen sie aber auch in den gemäßigten südlichen Zonen auf.

    Heute sind sieben Gattungen mit etwa 25 Arten bekannt. Die kleinsten Arten werden etwa 15 Zentimeter lang und wiegen sieben Gramm. Die größte Art erreicht fast einen Meter Länge und ein Gewicht von 1 200 Kilogramm.

    Der aalförmige Körper ist am Rücken graublau bis graugrün, am Bauch silbrig-weiß gefärbt. Beiderseits des Kopfes hat das Neunauge neun Körperöffnungen, die so genannten "neun Augen", die dem Tier seinen Namen geben und die sich aus sieben Kiemenspalten, Auge und unpaarer Nasenöffnung zusammensetzen.

    Das Meerneunauge (Petromyzon marinus) befällt Fische und saugt sich an ihnen fest; es steigt zum Laichen in Flüsse auf und gilt in nordamerikanischen Seen als größte Fischplage.

    Sonstiges

    Bach- und Flussneunauge wurden 1988 zum Fisch des Jahres ernannt.

    Systematik

    Unterklasse aus der Klasse der Rundmäuler (Cyclostomata).

    KALENDERBLATT - 25. Februar

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    1948 Gründungssitzung der Max-Planck-Gesellschaft in Göttingen.
    1986 Der philippinische Diktator Ferdinando Marcos wird gestürzt.



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