Nektarvögel

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    (Nectariniidae)

    auch: Honigsauger;

    in Asien, Afrika und Australien verbreitete tropische Vögel, die zwischen neun und 30 Zentimeter groß sind und zwischen fünf und 20 Gramm wiegen. Sie leben in Wäldern, Savannen und Buschlandschaften.

    Die Schnäbel der Nektarvögel sind je nach der Blütenart, die Nahrungsgrundlage ist, verschieden geformt. Gemeinsam ist den Schnäbeln, dass sie lang und schlank sind, eine nach unten gebogene Form haben und am Ende spitz sind. Die röhrenförmige Zunge, die an der Spitze geteilt ist, ist zum Saugen von Blütennektar geeignet. Die Flügel dieser Sperlingsvögel sind kurz, der Schwanz ist bei den zwei Geschlechtern verschieden. Der des Weibchens ist kurz und eckig, der des Männchens ist lang. Die Farben des metallisch schimmernden Gefieders der Nektarvögel sind je nach Art anders, wobei das Gefieder der Weibchen schlichter gehalten ist als das der männlichen Vertreter.

    Nektarvögel ernähren sich, wie ihr Name andeutet, zum einen von Blütennektar und zum anderen von Insekten.

    Ihre Nester hängen in Bäumen und Sträuchern. Als Baumaterial benutzen sie neben Pflanzenteilen auch Spinnweben. Im Regelfall bebrüten die Weibchen das aus zwei weißen oder bläulich gefärbten Eiern bestehende Gelege. Die Brutdauer beträgt ca. zwei Wochen. Nach dem Schlüpfen bleiben die Jungtiere noch zwischen 14 und 20 Tagen im Nest.

    Systematik

    Familie aus der Unterordnung der Singvögel (Oscines) mit ca. 120 Arten.

    Einige Arten:

    Königsnektarvogel (Nectarinia regia)

    Langschnabel-Spinnenjäger (Arachnothera robusta)

    Purpurnektarvogel (Nectarinia asiatica)

    KALENDERBLATT - 12. Dezember

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