Nattern

    Aus WISSEN-digital.de

    (Colubridae)

    Nattern sind in etwa 1 800 Arten über weite Gebiete der gesamten Welt verbreitet und besiedeln die unterschiedlichsten Lebensräume.

    Nattern sind meist mittelgroße bis kleine Schlangen, die zwei aus der Oberlippe entstandene Giftzähne besitzen. Diese sind jedoch nur sehr kurz und dienen nicht dazu, das Beutetier sofort zu töten. Das Gift soll das Beutetier lähmen, da Nattern ihre Beute bevorzugt bei lebendigem Leib fressen und sich das Gift so langsam über die Blutbahn über den gesamten Körper verteilt. Inwiefern das Gift der Nattern überhaupt in der Lage wäre, die Beute zu töten, ist bis heute unklar.

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    Halsbandnatter

    Wie alle anderen Schlangen auch, so ernähren sich Nattern ausschließlich von tierischer Kost, wie beispielsweise Vögeln, Amphibien und Nagetieren.

    Die weiblichen Nattern legen meist bis zu 80 Eier, die mit faulenden Pflanzenteilen bedeckt werden; nach unterschiedlich langer Zeit schlüpfen selbstständige Jungtiere.

    Systematik

    Familie aus der Zwischenordnung der Nattern und Vipernartigen (Xenophidia) aus der Unterordnung der Schlangen (Serpentes).

    Bekannte Arten:

    Äskulapnatter (Elaphe longissima)

    Kornnatter (Elaphe guttata)

    Ringelnatter (Natrix natrix)

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