Nandus

    Aus WISSEN-digital.de

    (Rheae)

    auch: Pampastrauße;

    Nandus leben in den Grassteppen des südamerikanischen Tieflands und in den Hochebenen der Anden.

    Sie ähneln im Aussehen und in der Lebensweise den afrikanischen Straußen, sind mit 1,70 Metern Größe und 25 Kilogramm Gewicht wesentlich kleiner und schlanker als Strauße. Nandus haben sehr gute Augen und Ohren; ihre Beine erreichen Schrittweiten bis zu 1,5 Metern. Ihre ungewöhnlich langen Flügel benutzen sie beim Laufen als Steuer. So können sie ihrem Verfolger oft entkommen.

    Nandus sind wie Strauße Allesfresser; sie ernähren sich von kleineren Tieren wie Insekten und Weichtieren ebenso wie von Pflanzenteilen (Gräsern, Samen, Wurzeln etc.).

    Sie leben während der Brutzeit in kleinen Gruppen, die einen Hahn und mehrere Hennen umfassen. Danach finden sich oft locker gefügte Herden von mehr als 50 Tieren zusammen. Seinen Namen hat der Nandu von dem tiefen Ruf "nan-du", den er oft ertönen lässt - vermutlich, um seinen Anspruch auf ein bestimmtes Revier mitzuteilen.

    Systematik

    Unterordnung in der Ordnung der Laufvögel (Struthioniformes) mit der einzigen Familie Rheidae.

    Es gibt zwei Gattungen mit je einer Art:

    Darwinnandu (Pterocnemia pennata)

    Nandu (Rhea americana)

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