Moskauer Vertrag

    Aus WISSEN-digital.de

    am 12. August 1970 geschlossener deutsch-sowjetischer Vertrag über Gewaltverzicht in den gegenseitigen Beziehungen und in Fragen, die die internationale Sicherheit berühren. Die Bundesrepublik Deutschland und die UdSSR verzichteten außerdem auf Gebietsansprüche und erkannten die in Europa bestehenden Grenzen an, einschließlich der Oder-Neiße-Linie als Westgrenze Polens und der Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. In einem beigefügten "Brief zur deutschen Einheit" erklärte die Bundesregierung, dass der Moskauer Vertrag nicht im Widerspruch zum erklärten Ziel der Wiedervereinigung stehe. Der von Bundeskanzler W. Brandt und Ministerpräsident A. Kossygin unterzeichnete Moskauer Vertrag stellte die Weichen für die späteren Ostverträge.

    Kalenderblatt - 18. August

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    1896 Der deutsche Kaiser Wilhelm II. führt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ein, das einen großen Schritt zur deutschen Rechtseinheit darstellt.
    1931 Zwischen dem von Finanznöten geplagten Deutschen Reich und seinen Reparationsgläubigern wird ein Stillhalte-Abkommen von einem halben Jahr vereinbart.