Monroedoktrin

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    seit 1852 verwendete Bezeichnung für den politischen Grundsatz der Außenpolitik der USA von 1823. Maßgeblich war das Prinzip der Trennung der Alten (Europa) und der Neuen Welt (Amerika) ("Amerika den Amerikanern"). Zwei Aussagen konkretisierten dieses Prinzip: keine weitere Kolonisierung des amerikanischen Kontinents durch die Europäer und die Nichteinmischung der USA in die Angelegenheiten Europas und umgekehrt. Vor dem Hintergrund der zunehmend imperialistischen amerikanischen Außenpolitik erfuhren die ursprünglich defensiven Elemente der Monroedoktrin eine zunehmend breitere Interpretation, die das Interessengebiet der USA (unter T. Roosevelt), im Sinne einer internationalen Polizeigewalt, in den westlichen Einflussbereich ausdehnte. Die Politik der Nichteinmischung wurde nach dem Zweiten Weltkrieg endgültig aufgegeben.

    Kalenderblatt - 16. April

    1922 Das Deutsche Reich und die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken schließen in Rapallo am Rande der Weltwirtschaftskonferenz von Genua einen Freundschaftsvertrag, den so genannten Rapallo-Vertrag.
    1925 Im Grab der vor über 45 Jahren verstorbenen Bernadette wird deren Leichnam unverwest aufgefunden. Das Grab wurde anlässlich ihrer Seligsprechung geöffnet. Sie hatte als Kind mehrere Marienerscheinungen.
    1945 Hitler verlangt die Verteidigung der Ostfront bis zum letzten Tropfen Blut.