Michael Phelps

    Aus WISSEN-digital.de

    US-amerikanischer Schwimmer; * 30. Juni 1985 in Baltimore, Maryland

    Michael Phelps avancierte 2003 bei den Weltmeisterschaften zum neuen Superstar des Schwimmens: Er gewann sechs Medaillen, darunter vier goldene, und brach als erster Schwimmer überhaupt bei einer Veranstaltung fünf Weltrekorde. Im selben Jahr wurde er zum Schwimmer des Jahres gewählt. Phelps ist mit insgesamt 14 Goldmedaillen der erfolgreichste Athlet in der Geschichte der Olympischen Spiele.

    Seine Vielseitigkeit demonstierte der US-Amerikaner auch bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Vier Jahre nachdem er als 15-Jähriger in Sydney erstmals bei Olympia teilgenommen hatte, gelang ihm in Athen der Sprung auf das Podest. Mit sechs Gold- und zwei Bronzemedaillen verpasste er dabei nur knapp sein ambitioniertes Ziel, den Rekord von Mark Spitz aus dem Jahr 1972 (sieben Mal Gold) einzustellen bzw. zu verbessern. Er siegte über die Lagen- und die Schmetterlingsdistanzen, holte mit der Staffel zweimal Gold und einmal Bronze. Im direkten Duell mit den Freistilspezialisten Pieter van den Hoogenband und Ian Thorpe landete er "nur" auf dem dritten Platz.

    Bei der Weltmeisterschaft in Montreal (2005) holte er fünfmal Gold und einmal Silber, bei der WM in Melbourne (2007) siebenmal Gold und stellte somit seine Vorherrschaft im Schwimmsport eindrucksvoll unter Beweis.

    Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking gewann Phelps acht Goldmedaillen, davon drei mit der Staffel, und avancierte somit zu einem der absoluten Superstars im Schwimmsport. Bei sieben Siegen fiel der Weltrekord, nur im Wettbewerb über 100 m Schmetterling musste sich der US-Amerikaner mit dem Olympiarekord begnügen. Außerdem gelang es ihm bei diesen Spielen, den Medaillenrekord von Mark Spitz einzustellen.

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