Metalle

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    (griechisch "das im Bergwerk Gefundene")

    Metalle sind eine Gruppe von chemischen Elementen. Abgesehen vom Quecksilber, das bei Raumtemperatur flüssig ist, sind alle anderen Elemente fest. Weiterhin verfügen sie über eine gute thermische und elektrische Leitfähigkeit. Von den Nichtmetallen unterscheiden sie sich physikalisch durch ihren starken Glanz (metallisch). Weitere Kennzeichen sind ihre leichte Verformbarkeit unter mechanischem Druck, sowie das große Absorptionsvermögen für Licht. Ihre beeinflussbaren Eigenschaften machen Metalle sehr wertvoll.

    Metalle werden nach ihrem spezifischen Gewicht (Dichte) in Leichtmetalle (z.B. Kalium und Aluminium) und Schwermetalle (z.B. Eisen und Kupfer) eingeteilt. Die meisten der natürlichen chemischen Elemente sind Metalle.

    In der Natur finden sich manche gediegen (rein; z.B. Gold, Platin), die meisten aber in chemischen Verbindungen (oft mit Sauerstoff und Schwefel), d.h. in Erzen. Sie werden durch die Verfahren der Metallurgie gewonnen. Aus dem Grubenerz wird dann das Hüttenerz. Die Verhüttung zu Herstellung des metallischen Zustands umfasst dann die Stufen Reduktion (meist durch Wärme und Energie), Konzentration und Raffination (durch Hilfsstoffe oder Elektrolyse).

    Metalle bilden mit SäurenSalze, z.T. gehen sie Verbindungen mit Wasserstoff (Hybride) ein und entwickeln in Verbindung mit Sauerstoff Oxide (Ausnahme Edelmetalle). Metalle sind schmelzbar durch Erhitzung über ihren Schmelzpunkt (und bilden Legierungen nur mit Metallen niedrigeren Schmelzpunktes), in Formen zu Gussteilen gießbar sowie im festen Aggregatzustand verformbar (walzbar und ziehbar) zu Blechen und Drähten. In der Wirtschaft gilt die Unterscheidung in Eisen-, Nichteisen-, Bunt- und Altmetalle.

    Siehe auch: amorphe Metalle

    KALENDERBLATT - 26. Juni

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    1948 Die Luftbrücke nach Westberlin wird eröffnet, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrungsmittel zu versorgen. Sie dauert bis zum 16. April 1949.
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